Download

Download

Einordnung des Begriffs 

Der Begriff „Download“ bezeichnet den Prozess einer Datenübertragung im Internet, welche durch den Rechner angefordert wird und von einer bestimmten Gegenstelle ausgeführt wird. Im deutschen Sprachgebrauch haben sich für diesen Vorgang vor allem Assoziationen wie „runterladen“, „herunterladen“ oder ebenfalls auch „downloaden“ durchgesetzt.

Das Gegenstück zum Download bildet der Upload, welcher nicht die vom Rechner selbst angeforderte Datenübertragung thematisiert, sondern das Aufspielen von – auf lokalen Rechnern – gespeicherten Daten in das Internet. In der Informatik versteht man unter den Begriffen „Download“ und „Upload“ ebenfalls die Gleichstellungen „Downstream“ und „Upstream“.

 

Möglichkeiten und Geschwindigkeit der Datenübertragung

Man differenziert innerhalb der Datenübertragungsmöglichkeiten zwischen analoger und digitaler Datenübertragung. Bezüglich eines Downloads, welcher den Datentransfer innerhalb der elektronischen Datenverarbeitung betrifft, findet ausschließlich digitale Datenübertragung statt. Diese garantiert dem Nutzer eine hohe Absicherung gegenüber eventuellen Datenverlusten, indem durch diverse Hilfsmittel wie etwa dem Einsatz von fehlerkorrigierenden Codes, potentielle Risiken für Datenverluste systematisch ausgegrenzt werden.

 

Neben dieses wichtigen Aspekts einer weitgehend fehlerfreien Datenübertragung, gilt es dem Nutzer eine möglichst schnelle Datenübertragung zu gewährleisten. Die Faktoren, die auf die Übertragungsgeschwindigkeit mehr oder minder stark einwirken können, sind v.a. das eingesetzte Modem bzw. die Möglichkeit zur Nutzung von ISDN, ADSL oder VDSL, sowie die relevante Datei-Größe und die Serverbelastung der vom Rechnung angeforderten Gegenstelle.

 

Die rasante Weiterentwicklung hin zu einer stets verbesserten Datenübertragungsgeschwindigkeit soll die nachfolgend aufgeführte Vorstellung der bisher bekannten Datenübertragungsinstrumente verdeutlichen:


 Datenübertragung durch:

  • Das Modem (Modulator und Demodulator) geht in seiner Funktionsweise so vor, als dass es digitale Daten zunächst in analoge Daten umwandelt, um sie somit für eine ebenfalls analoge Leitung übertragen zu können. Unmittelbar nach dieser Umwandlung werden die analogen Daten durch Demodulation in digitale Daten umgewandelt.

Geschwindigkeit: Max 56 kbit/s

  • ISDN (Integrated Services Digital Network) bietet eine erhöhte Datenübertragungsgeschwindkeit an, indem kein Gerät für die Modulierung eventueller analoger Daten benötigt wird, sondern es besteht die Möglichkeit, eine ausschließlich digitale Übertragung bis zum jeweiligen Endgerät zu gewährleisten. Somit können mehrere Kanäle über nur einen Anschluss empfangen werden (z.B. Telefon und Internet).

    Geschwindigkeit: 64 kbit/s bis 2MBit/s

  • ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) bietet dem Nutzen eine erneut erhöhte Datenübertragungs-geschwindigkeit, indem die bei der ISDN-Technologie brach liegenden Frequenzbereiche, welche nicht durch die Telefonie genutzt werden, systematisch für ADSL verwendet werden.

Geschwindigkeit: 384 kbit/s bis 25 Mbit/s downstream/

64 kbit/s bis 1MBit/s upstream

  • VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) basiert zwar auf DSL-Technologie, bietet jedoch den Vorteil, mehrere virtuelle Verbindungen über eine einzelne physikalische Verbindung zu realisieren, so dass eine Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 Mbit die Sekunde realisiert werden kann.

                           Geschwindigkeit: Bis zu 50 Mbit/s downstream

 

Chancen und Risiken 

Die Möglichkeiten für den Nutzer, die sich durch den – aus Anwendersicht – relativ simplen Prozess des Downloads in den letzten 15 Jahren herauskristallisiert haben, sind von enormer Bandbreite. Jedoch muss diesbezüglich auch betont werden, dass mit den Möglichkeiten des Downloads ebenfalls Risiken entstanden, welche sich v.a. in fehlender Integrität der Datenübertragungen äußern.

Integrität bezeichnet den unveränderten und vollständigen Datentransfer von einer Stelle zur Gegenstelle. Mit Hilfe von sog. „Malware“, welche vom Benutzer nicht erwünschte Funktionen ausführen, können Schäden in Folge der Datenübertragung verursachen. In der differenzierten Ausführung dieser Malware unterscheidet man zwischen Computerviren, Computerwürmern, trojanischen Pferden, Backdoors und ebenfalls Spyware-Programmen.

 

 

Quellen:

Wikipedia 2007: http://de.wikipedia.org/wiki/Herunterladen [18.02.2007]

http://de.wikipedia.org/wiki/Daten%C3%BCbertragung [18.02.2007]

Evodion information technologies:

http://www.evodion.de/opencms/export/evodionIT/General/Glossar/d52.html [20.02.2007]