Browser
Browser (engl.) " Stöberer (de.)
Internetsurfen ohne Browser ist wie Autofahren ohne Auto - es funktioniert einfach nicht!
Browser (sprich "Brauser") .?sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im Internet.
Browser-Erfinder: Tim Berners-Lee
Im Jahr 1990 wurde der weltweit erste Browser namens WorldWideWeb - man beachte, dass zuerst der Browser so hieß - von Tim, Berners-Lee (ein Programmierer des europäischen Kernforschungszentrums CERN in Genf) auf seinem NeXT-Rechner unter dem Betriebssystem NeXTStep entwickelt. NeXTStep war damals ein revolutionäres Betriebssystem, dass die Stabilität von Unix mit einer ausgefeilten grafischen Benutzeroberfläche verband. Später wurde der Browser auch in Nexus umbenannt, um eine Verwechslung mit dem eigentlichen WWW-Begriff zu vermeiden.
Nutzen
In den letzten Jahren hat sich die Browser-Technologie rasant weiterentwickelt. Ursprünglich waren Browser dazu gemacht, Text und Bilder aus dem Internet zu laden und anzuzeigen. Mittlerweile können moderne Browser mit Hilfe so genannter PlugIns oder Viewern auch Graphiken anzeigen oder E-Mails versenden. Außerdem können sie für Videokonferenzen eingesetzt werden. Mit dem fortschreitenden Trend zum Internet und später Multimedia, wurde der Browser immer mehr generalisiert und ist somit zu einer zentralen Anwendungs-software auf jedem heutigen PC geworden.
Verschiedene Arten von Webbrowser
Moderne Webbrowser können auch verschiedene Medien abspielen, wie etwa Musik oder Radio. Zudem lassen sich damit Programme oder Dateien aus dem Internet auf den PC herunterladen, um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen oder auszuführen. Insbesondere die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen förderte diese zentralen Funktionen heutiger Webbrowser.
Zwischenspeicherung von Internetdateien ist eine weitere bedeutsame Funktion des Browsers. Dieser speichert gegebenenfalls für einen begrenzten Zeitraum Seiten und Bilder auf der Festplatte des eigenen Arbeitsplatzes zwischen. Dadurch wird die Übertragungsleitung von Datenverkehr entlastet und der Seitenaufbau beschleunigt. Dabei sind meistens benutzerspezifische Einstellungen möglich, wann diese Daten letztendlich gelöscht werden sollen. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass unter Umständen nicht die aktuelle Fassung einer gewünschten Seite angezeigt wird.
Textbasierte Browser können nur einfachen Text und Textformate wie HTML oder XML interpretieren und darstellen. Meist ermöglichen sie, Computergrafik-Dokumente abzuspeichern oder mit externen Programmen darzustellen.
Textbrowser sind besonders für Blinde nützlich, die das Internet barrierefrei nutzen wollen. Mit ihnen kann Text leicht in Sprache umgewandelt werden. Sie eignen sich besonders zur schnellen Recherche, da Bilder, Werbung u. ä. gar nicht geladen werden. Beispiele für textbasierte Browser sind: Links, Lynx, W3M. Grafische Browser setzen ein grafikfähiges Ausgabegerät voraus. Sie sind die meistverwendete Browser-Art und für alle Betriebssysteme mit einer grafischen Benutzeroberfläche verfügbar (z.B. Windows, Unix, Mac OS X).
Grafische Browser zeigen Inhalte wie Computergrafiken oder Filme überwiegend selbst an oder benutzen dazu externe Bausteine, so genannte Plugins. Der marktbeherrschende Browser ist momentan der von Microsoft produzierte Internet Explorer. Seine größten Konkurrenten im Bereich Browser sind derzeit Mozilla-Firefox, Opera und Netscape Navigator. Eine spezielle Gruppe von Webbrowsern stellen die Robots dar. Dies sind Programme, die das World Wide Web mit bestimmten Aufgaben durchforsten. Beispiele sind Robots für Webcrawler von Suchmaschinen. Moderne mobile Endgeräte (z.B. PDAs oder Smartphones) verfügen ebenfalls über Browsersoftware, mit denen sie das World Wide Web benutzen können.
Die bekanntesten Browser sind:
- Internet Explorer
- Mozilla-Firefox ![]()
- Opera
- Netscape ![]()
-------------------------------------------------------
Quellen:
- Bereich:
