E-Commerce

E–Commerce (engl., elektronischer Handel) 

1998 definierte IBM den Bergriff E-Business als einen Geschäftsprozess der sich innerhalb und außerhalb eines Unternehmens erstreckt. E -Commerce  (Synonym für Elektronischer Handel) ist eine Bestandteil von E-Business und befasst sich mit kommerziellen Aktivitäten die sich zwischen den einzelnen Marktteilnehmern abspielen.

Anders als bei E-Business, ist eine Abgrenzung „innen“ und außen“ bei E-Commerce sehr schwer oder gar nicht möglich da die einzelnen Marktteilnehmer auch innerhalb eines Unternehmens sein können. Bsp.: Die IT Abteilung innerhalb eines Unternehmens ist mehr oder weniger selbstständig und  vermietet Geräte innerhalb des Unternehmens. Das Gesamte Bestellwesen wird über einen Online Shop abgewickelt.

E-Commerce findet man also immer dann wenn zwischen autonomen Organisationseinheiten, kommerzieller Austausch stattfindet. Dies bringt allerdings technische und organisatorische Probleme mit sich. Aus diesem Grund sollte man im E- Commerce möglichst flexible Mechanismen entwickeln um ein rasches Anpassen der Kundenwünsche, der IT-Infrastruktur des Kooperationspartners oder an selbst auferlegte Regeln und Verfahren möglich ist.

E–Commerce geht also mit der maximalen Flexibilität, welche die jeweilige Technik leisten kann, einher. Dies kann Bereich eines Online Shops die Auswahl von Werbebannern sein oder bei einem virtuellen Auktionshaus das Auswählen der passenden Auktionsverfahren für unterschiedliche Angebotskategorien. Da die Wirkung des E–Commerce kann nur dann erfolgreich sein wenn man ein gut funktionierendes internes E–Business hat, da man durch den raschen Wandel des Umfeldes des Unternehmens  die internen Prozesse laufend angepasst werden müssen.  

 

Die vier Dimensionen von E–Commerce

1.      Ökonomische/technische Ebene

2.   Transaktionsphase

3.      Transaktionsvolumen

4.      Akteure  

Definition E–Commerce: „Doing business electronically“ 

Diese Definition bietet einen großen Spielraum für Interpretationen. Grundsätzlich werden unter E–Commerce alle jene Techniken zusammengefasst, welche den

 Þ            business-to-business

Þ            business.to-consumer

 Bereich (z.B.: Electronical Data Interchange (EDI), online- Bestellsysteme, elektronische Produktkataloge, etc.)  elektronisch unterstützen. 

Komponenten von E–Commerce

(Funktional abhängige Bestandteile):

 Þ            Netzwerkbasis (z.B.: Internet, TK-Netze)

Þ            Darstellungswerkzeuge (z.B.: JAVA, WWW, HTML)

Þ            Infrastruktur zur Verteilung von Nachrichten und Informationen

        (z.B.: EDI, eMail, Hyper Text)

Þ            Basisdienste für Geschäftstransaktionen

        (z.B.: Sicherheit, Kataloge, gem. Verzeichnisse)

Þ            E–Commerce Anwendungen

        (z.B.: Bestellsysteme, Video on demand, EDI)  

 

Quellen: 


M. Merz: E-Commerce und E-Business, 2., aktualisierte und erw. Aufl.- Heidelberg 2002

M. Deutsch: Electronoic Commerce, Braunschweig, 1998