Freeware

Freeware

Der Begriff

 

Der Begriff „Freeware“ stammt aus dem englischen und bedeutet übersetzt soviel wie „Kostenlose Ware“. Der Urheber einer Software stellt diese den Benutzern kostenlos zu Verfügung, allerdings ist diese Software nicht grundsätzlich „frei“. Die Lizenzbestimmungen beschränken den Anwender oftmals in zentralen Punkten. Es ist also nicht erlaubt Modifikationen an der Freeware vorzunehmen. Daher ist zunächst eine Abgrenzung zwischen „Freeware“ und „Freier Software“ vorzunehmen.

 

Geschichte

Der Gründer des Freeware-Gedankens ist Richard Stallman, der 1983 das GNU-Projekt gründete, welches die Entwicklung eines freien Betriebssystems zum Ziel hatte. Er wollte durch dieses Projekt ein Gegenstück zu proprietärer Software<!--[if !supportFootnotes]-->[1] bilden und somit deren Monopolstellung einschränken. Er folgte damit seinen Prinzipien einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit, die einen freien und ungehinderten Austausch von Software vorsahen.

Heutzutage gibt es im Internet haufenweise Portale<!--[if !supportFootnotes]-->[2] die Freeware anbieten, sie werden durch die Einsendungen von Programmierern gespeist, die  Stallman’s Ansicht ebenso teilen.

Mittlerweile lässt sich ein Trend erkennen, weit verbreitete und von vielen genutzte Software ist sehr häufig Freeware, gerade wenn diese Software neu in den  Markt eintritt. Das VoIP Programm Skype zählt zu einer dieser Softwareanwendungen.

 

Formen von Freeware

Grundsätzlich kann der Urheber die vertraglichen Rahmenbedingungen seines Werkes umfassend festlegen und somit die Rechte, die der Endbenutzer erhält, beschränken. Typischerweise wird z.B. bei einer Freeware festgelegt, dass die Verbreitung der Software gegen ein Entgelt untersagt ist oder das die Nutzung nur Privatpersonen vorbehalten ist. Bei einer kommerziellen Nutzung der Software wird daraufhin in der Regel eine Lizenzgebühr fällig.

Die folgende Übersicht zeigt eine detaillierte Aufzählung der verschiedenen Arten von Freeware, die sich vor allem durch ihre unterschiedlichen Lizenzbedingungen unterscheiden.

 

  • Freie Software:

Das Wort „frei“ ist in diesem Falle nicht auf den Kostenaspekt bezogen, sondern auf die Freiheit die dem Nutzer gewährt wird. Hierbei ist es dem Nutzer also möglich und erlaubt Änderungen an der Software vorzunehmen, da der Quellcode offengelegt wird.

Ein berühmtes Zitat von Richard Stallman bezüglich Freier Software lautet: “Free as in ‘freedom’, not as in ‘free beer’”.

  • Open Source:

 

Dieser Begriff wird häufig als Synonym für Freie Software verwendet, der unterschiedliche Name wurde gewählt, um einen zentralen kommerziellen Vorteil in den Vordergrund zu stellen.

  • Shareware

Hierbei handelt es sich um eine strengere Art von Freeware, die Lizenzbestimmungen ermöglichen dem Benutzer eine Verwendung der Software mit eingeschränkten Funktionen. Erst durch den Kauf der Software stehen dem Benutzer alle Funktionen zur Verfügung. In einigen Fällen ist die Software nach Ablauf einer bestimmten Testzeit nicht mehr funktionsfähig.[3]<!--[if !supportFootnotes]-->

  • Donationware:

Bei dieser Form von Freeware steht es dem Benutzer offen, ob und wie viel er für die Software bezahlen möchte. Es handelt sich gewissermaßen um eine Geste gegenüber dem Urheber.

 

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<!--[if !supportFootnotes]-->[1] Proprietäre Software zeichnet sich durch massive Lizenzbestimmungen aus und ist meist kostenpflichtig. Häufig wird durch den Urheber auch der Quelltext geheim gehalten. Ein Beispiel ist Microsoft Windows.

<!--[if !supportFootnotes]-->[2] Beispielsweise www.freeware.de ; www.freeware-archiv.de

<!--[if !supportFootnotes]-->[3] Eine bekannte Shareware ist das Programm „Winrar“ zum komprimieren von Dateien.

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Freeware

http://aktuell.de.selfhtml.org/artikel/gedanken/freeware/

http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software